Autor: Heike Behrens

#BLACKLIVESMATTER – Demo

Wir wollen mit Menschen, die von Rassismus betroffen sind, auf die Straße gehen!
DEMONSTRATION #BLACKLIVESMATTER am Samstag, den 13.06 um 15 Uhr // Auftaktkundgebung Konrad- Adenauer- Platz // Bahnhof Lübeck
Auch in Deutschland und auch in Lübeck sind täglich Menschen von Rassismus betroffen – Deshalb wollen wir gemeinsam demonstrieren! Bringt Eure Freunde und Freundinnen mit!
Bitte achtet auf den Infektionsschutz: Abstand und Mundschutz!

Rassismus und Polizeigewalt gegenüber People of Color (POC), insbesondere Black People of
Color (BPOC) sind keine Einzelfälle. Die Morde an George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud
Arbery sind das Ergebnis einer strukturell rassistischen Gesellschaft. Wir können diese Morde nicht
ungeschehen machen, doch müssen wir das dahinterstehende System aus Rassismus und weißen
Privilegien zum Einsturz bringen. Es reicht nicht am #blackouttuesday ein schwarzes Bild auf
Social Media zu posten, vielmehr muss sich jede*r aktiv mit seinen Rassismen auseinandersetzen,
die er*sie tagtäglich reproduziert.
Denn nicht nur in den USA, sondern weltweit und auch in Deutschland sind Rassismus
Polizeigewalt, und Racial Profiling ein allgegenwärtiges Problem, für alle, die nicht „weiß“ genug
aussehen. Auch der Mord an dem schwarzen Mann Oury Jalloh, der in einer Gewahrsamszelle in
Dessau verbrannte, wurde noch immer nicht aufgeklärt.
People of Color erleben überall Polizeigewalt und Diskriminierung, deswegen gehen wir
auch in Lübeck auf die Straße: gegen Rassismus und Polizeigewalt, denn
#BLACKLIVESMATTER!

Bitte achtet auf den Infektionsschutz: Abstand und Mundschutz!

Livestream fürs Flüchtlingsforum

Ihr habt lange nichts von uns gehört. Die Pandemie hat alles überschattet und uns aus guten Gründen dazu gebracht, uns zurückzuziehen. Leider bestehen aber natürlich alle (finanziellen) Probleme, die es vorher gab, weiterhin. Da wir auf unbestimmte Zeit keine Möglichkeit haben unser eigentliches Programm zu verwirklichen, suchen wir nach Alternativen. Deswegen machen wir einen Solistream mit unseren Freunden aus dem Unklar zugunsten des Solizentrums und des Lübecker Flüchtlingsforum. Aus den heiligen Hallen des Amts für Alle streamen wir live. An den Decks Ach und Krach, Lykke b2b Garderobert und Friedhelm Fert.
Während des Streams blenden wir den PayPal-Link und das Konto des Flüchtlingsforums ein und bitten um eure Unterstützung.
Und wir werden auch über unsere Arbeit im Solizentrum und Flüchtlingsforum/Seebrücke berichten.
Videotechnik: Kreuzweise Filmproduktion
#Flüchtlingsforum #AmtfürAlle #leavenoonebehind

Zum Stream hier: http://www.twitch.tv/unklarbartv

Seebrücken Aktion

Wir waren heute fast 150 Menschen, die sich versammelt haben, um ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für Solidarität. Solidarität, die nicht an nationalstaatlichen Grenzen enden darf!

Wir forderten die sofortige Evakuierung der Geflüchtetenlager in Griechenland. Außderdem fordern wir von des Landesregierung Schleswig-Holstein, ein Landesaufnahmeprogramm zu starten.

Wir bleiben laut, bis die letzten Menschen auf den griechischen Inseln in Sicherheit sind.
#LeaveNoOneBehind

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Überall in Deutschland gehen heute Menschen auf die Straße. Dabei distanzieren wir uns alle klar von Verschwörungstheorien, Hetze und Missachtung des Infektionsschutzgesetzes!
Im Gegenteil, wir fordern, dass die Sicherheitsmaßnahmen überall eingehalten werden können.

Kundgebung zur Situation Geflüchteter in Griechenland Samstag 23. Mai 13.00-15.00 in der Breiten Straße

Das Lübecker Flüchtlingsforum, die Seebrücke Lübeck, die Humanistische Union, die Jugendgruppe La Rage und die Omas gegen Rechts laden für Samstag zu einer Kundgebung ein. Mit einer Menschenkette von der unteren Breiten Straße bis zum Brunnen in der Mengstraße soll unter Einhaltung aller gebotenen Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen  auf die Situation in den griechischen Flüchtlingslagern aufmerksam gemacht werden:

Dort harren 40.000 Menschen unter schwierigsten hygienischen und medizinischen Bedingungen aus. Unterdessen streiten die europäischen Regierungen darüber, wer wieviel Verantwortung für ihre würdige Aufnahme und Unterbringung übernimmt. Die Corona-Krise wirkt sich in doppelter Hinsicht lebensgefährlich aus: Verschärft sie doch die Situation in den Lagern, und liefert sie zugleich den Vorwand, bereits zugesagte humanitäre Maßnahmen nicht umzusetzen, weil anderes Priorität habe.

Die Lübecker Kundgebung ist Teil eines bundesweiten Aktionstages.  In zahlreichen Städten Deutschlands soll die Bundesregierung in die Pflicht genommen werden.

Zugleich richten sich die Aktionen an die Bundesländer, eigene Landesaufnahmeprogramme zu beschließen und durchzuführen und dabei auf die Aufnahmebereitschaft  der Städte und Kommunen zu bauen, die sich bereits zu „sicheren Häfen“ erklärt haben.

Lübeck gehört seit dem September 2019 dazu. Deshalb ist die Kundgebung auch ein Appell an die Hansestadt Lübeck, der Erklärung auch Initiative folgen zu lassen.

Die Kundgebung ist von 13.00 -15.00 Uhr geplant.

Stellungnahme: Nationalismus, Verschwörungstheorien und Aberglaube sind kein Widerstand

Am Samstag den 09.05.2020 versammelten sich ab ca. 16 Uhr etwa 150 TeilnehmerInnen der Kundgebung „Nie wieder …? Demokratie: Wenn nicht jetzt wann dann!“ auf dem Vorplatz der MuK. Das Publikum – bestehend teilweise aus lokalen Rechten, QuerfrontlerInnen, ImpfgegnerInnen und VerschwörungstheoretikerInnen – hatte sich versammelt, um gegen die derzeit geltenden coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu protestieren. Im Laufe der Kundgebung fühlte sich eine Gruppe TeilnehmerInnen von der Musik aus dem alternativen Zentrum „Walli“ gegenüber der Kundgebung gestört und begann, die Menschen des Zentrums anzugehen und versuchten, sich Zugang zum Gelände zu verschaffen. Der Versammlungsleiter T. distanzierte sich in keiner Weise von dem Geschehen, obwohl ihm mehrfach mitgeteilt wurde, dass an seiner Kundgebung lokale Rechte teilnehmen würden. In Lübeck ist kein Platz für VerschwörungstheoretikerInnen und rechte Hetze! Echte Solidarität heißt, autoritäre Tendenzen des Staats zu kritisieren und gleichzeitig für marginalisierte Gruppen zu kämpfen sowie Risikogruppen vor dem Virus zu schützen! Wegen der Geschehnisse bei uns, aber auch wegen der bundesweit auftretenden Demonstrationen dieser Art, wie z.B. in Stuttgart, Berlin oder Gera sind wir tief besorgt. Wir haben großes Verständnis für das Bedürfnis jetzt auf die Straße zu gehen! In der Krise wird verstärkt deutlich, wie unser derzeitiges System funktioniert und was geschützt wird. Alle, die gesellschaftlich relevante Arbeit tun, werden weiterhin in hohem Maße ausgebeutet. Mit Gesundheitsversorgung und Wohnraum sollen weiter Profite erwirtschaftet werden und Menschen werden aus rassistischen und profitorientierten Gründen in Massenunterkünften eingesperrt. Aber Nationalismus, Verschwörungstheorien und Aberglaube sind kein Widerstand – die Krise heißt Kapitalismus.

Antifaschistische Koordination Lübeck, Lübecker Flüchtlingsforum, Interventionistische Linke Lübeck, La Rage Lübeck, Solizentrum Lübeck