Kategorie: Mitmachen

Solidarisch der Kälte und Angst trotzen

Wir würden uns freuen, wenn viele von Euch zur Demo um 18 Uhr, Konrad-Adenauer Platz /zwischen Bahnhof und Lindenteller) kommen!

Pressemitteilung zur Innenministerkonferenz in Lübeck

+++ Breites Bündnis protestiert gegen die Innenministerkonferenz +++ Demonstrationsrecht soll eingeschränkt werden+++ Gegen Überwachung, Repression und autoritäre Formierung +++ Gegen Abschiebungen und Rassismus +++Für eine Welt in der Menschenrechte für alle gelten +++

Vom 4. bis zum 6. Dezember 2019 tagt die Konferenz der 16 Innenminister (IMK) in Lübeck.

Dagegen hat ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen und Organisationen Protest angekündigt und für den 5. Dezember eine Demonstration angemeldet. Sie beginnt um 18 Uhr am Konrad-Adenauer Platz und zieht durch die Innenstadt bis zur Untertrave, wo die Innenminister im Schuppen 9 den Abend verbringen. Doch der Protest soll vom Ort des Geschehens ferngehalten werden: Der Demonstrationszug am Schuppen 9 soll untersagt werden. Diese Einschränkung unseres Grundrechts auf Demonstrationsfreiheit werden wir nicht hinnehmen!

Gegen Überwachung und Repression

Die Polizei und die Geheimdienste bekommen immer mehr Handlungsspielraum, um ohne richterlichen Beschluss einzugreifen und zu überwachen. Polizist*innen mit Handgranaten am Gürtel, präventive Haftstrafen für sogenannte Gefährder und automatische Gesichtserkennungen bei Demonstrationen und an öffentlichen Orten sind hier nur wenige Punkte auf einer langen Liste. Die IMK wird weiter daran arbeiten, einen autoritären Staat auf- und auszubauen, persönliche und informelle Freiheiten und Menschenrechte einzuschränken.“ sagt Britta Kloss vom Bündnis.

Gegen Abschiebungen und jeden Rassismus

Auch die schrittweise Abschaffung des Asylrechts ist Thema der IMK. Zu Forderungen nach Abschiebungen und Abschottung kommt die Beschleunigung von Abschiebeverfahren, die Ausweitung von vermeintlich sicheren Herkunftsländern und die Errichtung von Lagern und Abschiebegefängnissen. Die IMK steht stellvertretend für das militarisierte Grenzregime an den EU-Außengrenzen und die Kriminalisierung von Seenotrettung. Sie organisiert die Isolierung von geflüchteten Menschen und macht auf Abschiebung ausgerichtete Politik ohne Rücksicht auf Gesundheit und Leben.“ sagt Heike Behrens vom Lübecker Flüchtlingsforum.

Europa macht dicht und hat seine humanitärenWerte in lybischen Folterzentren, in informellen französischen Elendscamps, bulgarischen und griechischen Internierungslagern und auf dem Grund des Mittelmeers begraben. Obwohl schon über 30 Städte, auch Lübeck, sich zum sicheren Hafen für Menschen auf der Flucht erklärt haben.“ ergänzt Tom Scheune von der Seebrücke Lübeck.

Gegen die rechte und autoritäre Formierung

Die vermeintliche Abwehr von Terror soll auf der Grundlage von Nationalismus und strukturellem Rassismus all das legitimieren. Die Gesetzesentwürfe und die Konferenz selbst sind ein konkreter Ausdruck der autoritären Formierung der Gesellschaft. Die IMK steht für eine Koordination des autoritären Rechtsrucks und kann keine Probleme lösen, die sie selbst mit hervorgebracht hat. Die IMK ist selbst Teil der Strukturen, die die Ursachen für Krieg, Terror, Ausbeutung und Flucht hervorbringen. Mit immer mehr Kontrolle und Gewalt versuchen sie, ihre bröckelnde Ordnung zu schützen, zum Nutzen von Wenigen gegen die Bedürfnisse der Vielen.“ so Kloss weiter.

Wir wollen diesen Entwicklungen eine solidarische Perspektive entgegensetzen! Die Vision einer Gesellschaft ohne Rassismus, ohne staatliche Überwachung und ohne Repression ist wichtiger denn je!“ so Behrens abschließend.

Für eine Welt in der Menschenrechte für Alle gelten – über alle Grenzen hinweg!

Demonstration am 5.12.2019 um 18 Uhr Konrad-Adenauer-Platz Hbf !

Keine weitere Einschränkung demokratischer Rechte! Keine neuen Polizeigesetze!

Keine neuen Überwachungsbefugnisse! Verfassungsschutz abschaffen!

Offene Grenzen, sichere Fluchtwege, sichere Häfen und Städte für alle die hier leben und alle die hier her kommen – Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Her mit dem schönen Leben für Alle: Für eine solidarische selbstbestimmte Perspektive!

Anlässlich der Konferenz der Innenminister in Lübeck wird es ein Bündnis für Aktionen geben. Dafür haben wir eine Seite eingerichtet.

http://noimk.solizentrum.de/

Dort bekommt ihr aktuelle Informationen !

http://noimk.solizentrum.de/

Seebrücke Lübeck

Seebrücke- Schafft Sichere Häfen! Unter diesem Motto finden in ganz Deutschland viele Demonstrationen, kreative Aktionen und spannende Debatten statt. Die Seebrücke setzt sich für die Rettung geflüchteter Menschen aus dem Mittelmeer und die Schaffung sicherer Wege für Menschen in Not ein. Dabei ist es vollkommen egal, wieso diese ihre Heimat verlassen müssen- in erster Linie geht es um Humanität.

Auch in Lübeck ist die Seebrücke Bewegung angekommen und wirbelt die Kommunalpolitik auf- auch Lübeck ist eine Hafenstadt. Verschiedene Akteure der Zivilbevölkerung, seien es zum Beispiel der Lübecker Flüchtlingsforum e.V. oder die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), aber auch viele Lübecker*innen beteiligten sich privat an den verschieden Aktionen.

So wiesen die Aktivist*innen bei einem Flashmob am 22. August daraufhin, dass die Szenerien im Mittelmeer zwar weit weg erschienen, dies sie allerdings nicht weniger real mache. Auch andere Aktionen, wie eine Umgestaltung des Kaufhofes oder eine symbolische Seebestattung wurden durchgeführt, um auf die skandalöse Migrationspolitik der europäsichen Staaten und ihre Folgen hinzuweisen.

Sei auch Du dabei und unterstütze die Seebrücke in Lübeck! Am 31. August um 18 Uhr startet unsere Demonstration am Konrad Adenauer Platz. Komm’ vorbei und zeige Deine Solidarität!

 

Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung. Wir fordern

sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige

Aufnahme von geflüchteten Menschen. Wir wollen mehr Rettung statt weniger!

ALS ZEICHEN DER SOLIDARITÄT TRAGT ORANGE!

MEHR INFORMATIONEN AUF www.seebruecke.org

     

Neues Cafe im Solizentrum

Wir bauen um! Langsam aber sicher ist ein Ende in wochenlanger ehrenamtlicher Arbeit in Sicht- kommt beim Maifest am 1. Mai vorbei und besichtigt unser neues schönes Café. Es ist noch nicht ganz fertig, es fehlt noch der letzte Anstrich,  oder Kleinigkeiten wie Teile der Möbilierung, aber die Planung für die kommenden Aktivitäten laufen. Wir freuen uns über Unterstützung bei den weiteren Renovierungsarbeiten, aber auch bei der Umsetzung von Ideen, was in Zukunft dort geschehen soll.

Vielfältig, solidarisch, kreativ!

Ein Jahr Solizentrum: jetzt wird gefeiert! 24.09.16

soli-vorher-nachherViele Hände haben das Solizentrum zu dem gemacht, was es heute ist:
Ein Zentrum, in dem Geflüchtete und Unterstützer_innen Raum finden sich zu treffen, auszutauschen und zu organisieren, in dem gemeinsam gegessen und gefeiert wird, in dem praktische Solidarität, interkulturelle Kontakte gelebt werden, von dem Aktionen für die Rechte von Geflüchteten und gegen Rassismus ausgehen.

Kommt alle vorbei und feiert mit uns. Es gibt Livemusik, Kinderangebote und natürlich viel leckeres Essen!

Das Solizentrum ist ein Freiraum für unterschiedliche Menschen egal wo sie herkommen, wie sie aussehen, ihr Geschlecht definieren und wen sie lieb haben!

Das heißt auch, dass wir keinen Bock haben auf
Sexismus, Homophobie, Transphobie, Rassismus und Antisemitismus.

Bringt alle eure Freunde mit und lasst uns ein schönes Fest feiern!

 

Am 24. September ab 14 Uhr.

 

 

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+++++WIR SUCHEN DICH!+++++

Wir sind ein Solidaritätszentrum für Geflüchtete und unterstützen diese bei ihrer Weiterreise nach Skandinavien. Seit September 2015 haben wir etwa 15.000 Refugees im Transit unterstützt. Dazu brauchen wir kontinuierlich viele freiwillige Helfer*innen.

Folgende Aufgaben gibt es zu erledigen:

  • Betten abziehen und neu beziehen.
  • Spenden annehmen und sortieren.
  • Kleider ausgeben und sortieren.
  • Müllsammeln auf dem gesamten Gelände und fegen.
  • Kochen und Essen ausgeben.
  • Geflüchtete zum Fährterminal begleiten.
  • Buchungen der Fährtickets auf dem Gelände.
  • Medizinische Hilfsversorgung im Sani-Raum vor Ort.
  • Bereitschaftsdienst und Beratung im Büro.
  • Schlafplätze Geflüchteten zeigen und Betten zuweisen.
  • Fahrdienste (vom Hbf. zum Gelände, zum Fährterminal und zurück, Spendenabholung, etc.)
  • Wäsche waschen, am besten auch trocknen.
  • Übersetzung, hauptsächlich in Farsi und Arabisch.
  • Abholung vom Hauptbahnhof und Begrüßung.

 

Falls du dich angesprochen fühlst, ruf bitte auf dem Helfer*innen Telefon an unter: 015756770114
Oder komm direkt vorbei in die Willy-Brandt-Allee 11 ins Büro.

Falls du gerade keine Zeit hast vor Ort zu helfen, würden wir uns sehr über deine finanzielle Unterstützung freuen, um Fährtickets von Geflüchteten mit zu finanzieren.

Barspenden können direkt im Büro in der Willy-Brandt-Allee 11 abgegeben werden.

Überweisungen an das:
Lübecker Flüchtlingsforum e. V.
Sparkasse zu Lübeck
IBAN: DE23 230501010160 2777 52