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28.7.2016, 19 Uhr: Frauenrechte in Saudi-Arabien

Ein Abend zum Thema Frauenrechte in Saudi-Arabien mmit Tee und verschiedenen Leckereien. Veranstaltungssprachen: Arabisch / Deutsch

19.7.2016, 19 Uhr: Was sind Nazis? Wie können wir uns wehren?

13603742_1653087041682986_1852654853519693229_oEine Veranstaltung speziell für Geflüchtete in Deutsch / Arabisch / Farsi

Nazis sind gefährlich. Sie hassen Menschen, die anders denken, anders sprechen oder anders aussehen. Das wissen alle. Aber wo kommen die Nazis eigentlich her? Was hat das mit der deutschen Geschichte zu tun? Welche rechten Organisationen gibt es? Wie erkenne ich Nazis? Wie kann ich mich schützen? Wie können wir uns wehren? Wie ist die Situation in Lübeck? Wo gibt es Hilfe bei Bedrohungen oder Übergriffen?
Die Veranstaltung richtet sich speziell an Geflüchtete. Ziel ist es, aus einer diffusen Bedrohung ein einschätzbares Risiko zu machen, dem durch solidarisches Handeln begegnet werden kann.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Antifaschistische Koordination Lübeck, Zebra e.V. und IL Lübeck
Veranstaltungssprachen: Deutsch / Arabisch / Farsi

14.7.2016, 19 Uhr: Wohnraum für alle!

13627222_1653072348351122_3819228205302751908_nVeranstaltung mit: Sven Schindler (Sozialsenator), Dr. Matthias Rasch (Grundstücks-Gesellschaft TRAVE), N.N. (Gemeindediakonie, Sascha Färber (Haus & Grund) – und ganz vielen Betroffenen und Unterstützer_innen.
Veranstaltungssprachen: Deutsch / Arabisch / Farsi

Wenn Geflüchtete endlich aus Massenunterkünften und Turnhallen ausziehen dürfen, stehen sie vor dem großen Problem, eine Wohnung zu finden. Das ist sehr schwer auf einem Wohnungsmarkt, der für Geflüchtete und alle Menschen mit geringem Einkommen nur wenige Angebote bereit hält: durch jahrelange Vernachlässigung des Sozialwohnungsbaus, Luxus-Bauprojekte und die Zurückhaltung vieler Wohnungsbesitzer an Nicht-Deutsche zu vermieten.
Wir wollen gemeinsam diskutieren, welche Unterstützung es für Geflüchtete in Lübeck bei der Wohnungssuche gibt und wie durch Nutzung von Leerstand, Aufhebung der Fehlnutzung von Wohnraum (z.B. als Ferienwohnungen) oder Neubau Wohnraum für alle Menschen in Lübeck geschaffen werden kann.

Sport im Solizentrum !

MattenAb sofort starten unsere SPORT-ANGEBOTE im Solizentrum

  • Gymnastik für einen gesunden Körper: BAUCH – BEINE – PO – nur für Frauen
    Kennenlern-Treffen am 27.6. um 15 Uhr, Kursbeginn am 18. Juli!, Montags von 15 – 16 Uhr
  • Jonglier- und Zirkusspaß
    zum Mitmachen und Ausprobieren für alle von 8-80 Jahren.
    Mittwochs von 16 – 18 Uhr
  • Erste Schritte zum Kampfsport: Karate und Taekwondo
    Sonntags 16 – 17:30 Uhr

Mehr Infos: https://solizentrum.de/de/sport-im-solizentrum/

14.6., 18.30, Terror und Flucht: Der islamische Staat

13331046_1631388367186187_6446405674485424344_nDer Terror und die Gewalt des sogenannten „Islamischen Staates“ lassen uns immer wieder bestürzt und fassungslos zurück. Umso wichtiger ist es, den Islamischen Staat als ein Phänomen zu verstehen, dem auch viele Geflüchtete hier in Lübeck persönlich und unmittelbar ausgesetzt gewesen sind. Was wissen wir über den Islamischen Staat und seine Entstehungsbedingungen? Wie und unter welchen Voraussetzungen funktioniert der IS? Und wenn es so schwierig ist, was erwarten wir für die Zukunft von diesem IS? In ihrem Vortrag wird sich Frau Dr. Margret Johannsen um eine Einordnung des Phänomens Islamischer Staat bemühen und – aufbauend hierauf – Rückschlüsse und Prognosen zur anhaltenden Fluchtbewegung aus Syrien, dem Irak und schon bald eventuell Libyen präsentieren.

Referentin: Dr. Margret Johannsen,Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH)
Veranstaltungssprachen: Deutsch/Arabisch

Solizentrum, Dienstag, 14.6.2016, 18:30 Uhr

7.6., 19 Uhr: Underground auf Persisch

Underground auf Persisch

Ihr bekommt einen ungewöhnlichen Einblick in das junge Teheran und seine Underground-Rockszene! Viele rechtliche und kulturelle Probleme von Independent-Musikern werden gezeigt. Ihr bekommt eine spannende und außergewöhnliche Einsicht in das Land Iran und der dortigen Jugend.
sie wollen einfach nur Musik machen – doch was für uns selbstverständlich erscheint, ist im Iran fast unmöglich: Rapper, Metal-, Indie- und Bluesrocker müssen sich in den Untergrund zurückziehen, um das zu tun, was sie lieben. Denn Rockmusik leidet unter den Vorurteilen der konservativen, älteren Generation. Immer auf der Hut vor der Polizei, versteckt vor den Nachbarn, bedacht darauf sich nicht erwischen zu lassen, verlegen die illegalen Bands ihre Proben an die ungewöhnlichsten Orte: in Kuhställe, dunkle Keller, auf Dächer oder einfach mitten aufs Feld.
Sprachen: Persisch und Englisch

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Solizentrum, Di, 7.6.2016, 19 Uhr

26.5.: Bündnis gegen Abschiebungen

BleiberechtDas nächste Treffen des

Bündnis gegen Abschiebungen

findet statt am

Donnerstag, 26.5.2016 um 19 Uhr
im Café Brazil (Walli)

Der dann folgende Termin wird der 23.6. sein.

1. Mai Maifest

Maifest@Walli_2016Jedes Jahr wird am 1. Mai auf dem Gelände der „Alternative e.V.“ genannt „Walli“ gefeiert. Nachmittags von 14 Uhr bis 18 Uhr als Kinderfest mit vielen Attraktionen, Kuchen und ab 18 Uhr bis zum nächsten Morgen mit vielen Bands auf verschiedenen Bühnen.
Auch in diesem Jahr ist das Motto des Festes: Refugees welcome!
Deshalb wollen wir Euch einladen, mit uns gemeinsam diesen Tag und Abend zu feiern!

Chaque année nous fêtons le Premier Mai sur le terrain de l’ “Alternative e.V.”, dit “Walli”. De 15 à 18 heures c’est la fête des enfants avec plein d’attractions et de gâteaux, après 18 heures c’est le tour des ‘grands’ et beaucoup de groupes nous amuseront sur divers scènes jusqu’au petit matin.
Aussi cette année, nous avons pour devise: Réfugiés, soyez les bienvenus!
Nous vous invitons à faire la fête avec nous et passer la journée et la soirée ensemble.

Willy-Brandt-Allee 9

Im Solizentrum gibt es folgendes Programm:

programm

Solidaritätszentrum vertraglich bis 31.10. gesichert !

Pressemitteilung vom 15. April 2016

+++ Solidaritätszentrum vertraglich bis 31.10. gesichert +++ Transit-Unterstützung geht weiter +++ ein Haus für und von Geflüchteten in Lübeck +++ Nebenkosten ungeklärt +++

Am 14.4. wurde der Mietvertrag zwischen der Hansestadt Lübeck und dem Lübecker Flüchtlingsforum über die ehemaligen Gebäude des Grünflächenamts in der Willy-Brandt-Allee 11 unterzeichnet. Der Vertragbeginnt rückwirkend am 1.10.2015 und läuft zunächst bis zum 30.4.2016. Er enthält eine Verlängerungsoption über jeweils 6 Monate, so lange der Bedarf fortbesteht. Zeitgleich mit der Unterzeichnung tritt die erste Verlängerung in Kraft, so dass das Solidaritätszentrum jetzt bis zum 31.10. vertraglich gesichert ist.

“Das Solidaritätszentrum ist nicht nur ein Haus für Geflüchtete, sondern ebenso ein Haus mit und von ihnen. Hier sind Geflüchtete nicht bloße Empfänger_innen von Hilfe, sondern gleichberechtigter und aktiver Teil des Projekts. Damit ist das Solidaritätszentrum ein einzigartiger und unverzichtbarer Ort in Lübeck.”, sagte Britta Kloss, die im vergangenen Oktober den provisorischen Handschlagvertrag mit Bürgermeister Bernd Saxe abgeschlossen hatte.

“Neben der Transitunterstützung, der Küche, der Radwerkstatt und dem Umsonstladen, den Sprachkursen, Beratung und Infoveranstaltungen gibt es hier vor allem Raum, um sich zu treffen, gemeinsam zu kochen, zu feiern und sich zu engagieren: für die Rechte von Geflüchteten und eine Welt ohne Grenzen.”, ergänzt Christoph Kleine vom Solidaritätszentrum.

Die vereinbarte Miete beträgt zwar nur einen symbolischen Euro, die Betriebskosten in Höhe von ca. 30.000 Euro müssen nach bisherigem Stand aber vom Solidaritätszentrum selbst aufgebracht werden.

“Auf Dauer ist es nicht tragbar, dass wir den größten Teil unserer Spendengelder an die Stadtwerke überweisen müssen, anstatt sie für die Unterstützung der Geflüchteten einzusetzen. Wir haben den jetzigen Vertrag akzeptiert, um Sicherheit für die gestarteten Projekte zu bekommen. Aber wir brauchen schnell einen Anschlussvertrag, der das Solidaritätszentrum langfristig sichert, die Betriebskosten durch die Stadt deckt und unseren erweiterten Nutzungszweck anerkennt.”, erklärt hierzu Heike Behrens, die als Mitglied des Flüchtlingsforums den aktuellen Vertrag mit unterzeichnet hat.

In den kommenden Wochen werden wir Vertreter_innen aller Bürgerschaftsfraktionen in das Solidaritätszentrum einladen, um unsere Arbeit vorzustellen.

Das Lübecker Flüchtlingsforum e.V. bittet für den Betrieb des Solidaritätszentrums dringend um Spenden:
Lübecker Flüchtlingsforum e.V. – IBAN: DE23 2305 0101 0160 2777 52 – Sparkasse Lübeck

Solizentrum bleibt!

LN_160323Wir brauchen jetzt die Unterstützung von euch allen! Dass Schweden die Grenzen weitgehend geschlossen hat und die Balkanroute dicht ist, bedeutet nicht, dass es kein Solidaritätszentrum in Lübeck mehr braucht. Ganz im Gegenteil: Viele Geflüchtete brauchen Rat und Unterstützung, wie sie mit dieser schwierigen Situation umgehen.
Außerdem fehlen Räume in Lübeck, in denen Geflüchtete sich selbstorganisiert treffen können, wo gemeinsam gekocht, gesungen, getanzt werden kann. Räume für kulturelle und politische Veranstaltungen von und für Geflüchtete. Ein Raum der Begegnung von Alt-Lübecker_innen und Neuangekommenen. All das ist das Solidaritätszentrum.
Wenn CDU und BfL jetzt die Schließung fordern und von SPD und Grünen keine wirkliche Unterstützung kommt, dann ist es an uns und an euch laut und deutlich zu sagen: Das Solizentrum bleibt!

Link zum LN-Artikel: http://www.ln-online.de/Lokales/Luebeck/Walli-soll-Gruenflaechenamt-zurueckgeben

Wir beraten die nächsten Schritte auf unserem PLENUM FÜR ALLE am Freitag, 25.3.2016, 18 Uhr. Kommt vorbei, bringt euch ein!